(CONNECT) United Against Waste Schweiz setzt sein Pilotprojekt des Food Save Managements für die Bäckerei- und Confiserie-Branche erfolgreich um. Wie der Basler Verein, ein Zusammenschluss von Schweizer Lebensmitteilunternehmen, jetzt mitteilt, konnte etwa die Dorfbeck Nyfeler AG aus Aarwangen ihren Food Waste um 37 Prozent senken.
Mit seinem Ansatz macht das Food Save-Management von United Against Waste sichtbar, wo Lebensmittel verlorengehen und zeigt, wie man gezielt dagegensteuern kann. Dabei kommt auch die Software des Zürcher Start-ups GoNina zum Einsatz. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt das Unternehmen, das als Mitglied von Circular Economy Switzerland die Kreislaufwirtschaft fördert, genaue Bedarfsprognosen, die etwa auf Verkaufsdaten und Wetterprognosen basieren. So soll gezielter produziert und weniger entsorgt werden. „Es freut uns sehr, dass GoNina einen Teil dazu beitragen konnte“, so GoNina in einer Nachricht zum positiven Ergebnis bei Nyfeler, in der sich GoNina auch für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankt.
Zusätzlich zu den Bedarfsprognosen von GoNina optimierte Nyfeler laut der Mitteilung von United Against Waste sein Sortiment. Darüber hinaus wurden die Mitarbeitenden geschult und sensibilisiert. Im Laufe dieser Prozesse entstand auch ein neues Produkt, das Brösmeli-Glück – ein Food Save-Brot, das aus Paniermehl hergestellt wird. Es helfe, so der Verein in der Mitteilung, wertvolle Ressourcen besser zu nutzen und bleibe durch seine hohe Fähigkeit zur Wasserbindung besonders lang frisch.
„Das Projekt zeigt, dass Food Save in Bäckereien viele Hebel bietet, von technologischen Lösungen bis hin zu neuen Produktideen“, resümiert United Against Waste. „Doch die Grundlage jeder wirksamen Reduktionsmassnahme sind verlässliche Daten.“ Ein „grosses Dankeschön“ geht auch von dieser Seite „an das Team von Nyfeler für die Offenheit, das Engagement und die Bereitschaft, neue Wege auszuprobieren“. ce/mm