Gezolan macht mit eicher+pauli Kreisläufe messbar

Bern/Dagmersellen LU/Liestal BL - Die Gezolan AG steigert mithilfe des Ingenieurunternehmens eicher+pauli die Ressourceneffizienz ihrer Produktion von Kunststoffgranulat für Bodenbeläge im Sport- und Freizeitbereich. Basis hierfür ist eine Analyse der Materialflüsse an den Standorten im amerikanischen Buford und in Dagmarsellen.

(CONNECT) Die Gezolan AG mit Sitz in Dagmarsellen hat die Materialflüsse für die Produktion ihrer Kunststoffgranulate offengelegt und gemeinsam mit Fachleuten des Ingenieurunternehmens e+p holding ag (eicher+pauli) einer Treibhausgasbilanzierung unterzogen. Die Resultate offenbaren laut einer Mitteilung von eicher+pauli die wichtigsten Handlungsfelder im Sinne einer Kreislaufwirtschaft. In einem Workshop mit der Gezolan-Geschäftsleitung wurden Massnahmen erarbeitet und ihre jeweilige Wirkung nach definierten Indikatoren bewertet und priorisiert. Das ermöglicht eine datenbasierte Setzung neuer CO2-Ziele, heisst es.

Gezolan fertigt an den beiden Standorten in Dagmarsellen und in Buford im US-Bundesstaat Georgia Granulate aus dem synthetischen Kunststoff Ethylen-Propylen-Dien-Monomer (EPDM). Dieser wird international von Gezolan insbesondere für Bodenlösungen im Freizeit- und Sport-Bereich vertrieben. 

Ziel der umfassenden Treibhausgasbilanz nach GHG Protocol – Scope 1-3 – war gemäss eicher+pauli, ressourcensenkende Potenziale aufzudecken. Perspektivisch soll dies ökologische Wirkung noch enger mit wirtschaftlichem Nutzen verbinden – „durch geringere Kosten, reduzierte Risiken und eine gestärkte Wettbewerbsfähigkeit“. 

Eicher+pauli versteht sich als Komplettanbieter im Bereich Energie und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeitende an acht Schweizer Standorten: in Bern, wo sich der Hauptsitz der operativen Gruppe befindet, in Liestal, Aarau, Biel, Luzern, Olten SO, Visp VS und Zürich. ce/yvh