(CONNECT) Der durchschnittliche Rückkaufpreis für ein Smartphone in Europa ist laut Analysen von Recommerce von 170 Euro im Jahr 2025 auf 189 Euro 2026 gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 10 Prozent. Das geht aus der dritten Ausgabe des Recommerce-Rückauf-Index hervor, Der Spezialist für Wiederaufbereitung und Wiedervermarktung von Elektronikgeräten mit Sitz in Gentilly bei Paris und Vertretung in der Schweiz durch RS Switzerland SA in Freiburg hat dafür die Rückkäufe der letzten zwölf Monate untersucht. Die Inzahlungnahme eines alten Smartphones dient mittlerweile zunehmend dazu, den Kauf eines neuen Modells zu finanzieren.
Die Studie hebt zudem den Restwert von Smartphones hervor. Laut Recommerce erhält ein Kunde, der ein iPhone 14 von Apple im Jahr der Markteinführung des iPhone 17 weiterverkauft, im Durchschnitt 25 Prozent des ursprünglichen Einführungspreises des Geräts zurück. Bei einem iPhone 15 liegt dieser Anteil bei 33 Prozent. Auch ältere Modelle behalten einen Teil ihres Wertes, 20 Prozent bei einem iPhone 13 und 9 Prozent bei einem iPhone 11.
Laut Recommerce entfielen 80 Prozent der Apple-Rücknahmen auf die Markteinführung des iPhone 17 im Jahr 2025. Samsung generierte im Frühjahr dank des Galaxy S26 ein Drittel des Rücknahmevolumens. Auch bei Geräten von Google stieg das Volumen um 64 Prozent und bei Xiaomi um 20 Prozent.
Der Anstieg bei den Rückkaufpreisen betrifft auch andere Produktkategorien. Laptops weisen einen durchschnittlichen Rückkaufpreis von 358 Euro auf, Tablets von 174 Euro und Spielkonsolen von 128 Euro.
„Um das Budget für eine Neuanschaffung zu maximieren, bleibt der Wiederverkauf eines Geräts zwischen dem zweiten und dritten Nutzungsjahr finanziell am vorteilhaftesten", wird Augustin Becquet, CEO von Recommerce, in der Mitteilung zitiert. ce/gp