Eicher+pauli und Björn Ischi geben Rückbaumaterialien neues Leben

Liestal BL/Lyss BE - Das Liestaler Ingenieurunternehmen eicher+pauli bindet den Industrie- und Produktdesigner Björn Ischi aus Lyss in sein Projekt „reset“ ein. Aus zurückgebauten Materialien der Gebäudetechnik entwickeln die Partner neue Objekte wie etwa Vasen aus alten Metallrohren.

(CONNECT) Eicher+pauli gibt ausgedienten Gebäudetechnikmaterialien ein zweites Leben. Das auf Nachhaltigkeit fokussierte Ingenieurunternehmen für Energie- und Gebäudetechnik entwickelt seit dem Sommer daraus „neue Objekte mit Charakter und Bedeutung“. Dabei involviert das Projekt eicher+pauli reset laut einer Mitteilung von Björn Ischi den mehrfach ausgezeichneten Produkt- und Industriedesigner.

Das erste Objekt der eicher+pauli reset-Kollektion entstand Unternehmensangaben zufolge aus zurückgebauten Leitungen eines Projekts in der Berner Altstadt: eine Vase aus alten Metallrohren. „Was einst Gebäude verbunden hat, findet heute einen neuen Platz – im Zuhause, im Büro oder als Zeichen für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen“, heisst es vonseiten des Unternehmens.

Die Objekte entstehen als Geschenke für Kunden und Mitarbeitende, „aber vor allem als sichtbares Zeichen dafür, wie Kreislaufdenken auch ausserhalb klassischer Prozesse funktionieren kann. Denn nicht jedes Material kann im ursprünglichen System wiederverwendet werden. Doch das bedeutet nicht, dass sein Wert verlorengehen muss.“

Das Projekt entstand im Rahmen des 40-Jahr-Jubiläums von eicher+pauli. Nicht als einmalige Aktion, wie das Unternehmen betont, „sondern als Beginn eines Entwicklungsprozesses, der zeigt, wie aus Bestehendem Zukunft entstehen kann“. Dementsprechend waren die speziellen Vasen auf den Tischen bei der Jubiläumsfeier nur der Anfang. Weitere Gegenstände wie etwa Flaschenöffner oder Obstschalen sollen folgen. ce/mm